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Die Wirkung des Gua Sha

 

Gua Sha "entschlackt" das Bindegewebe, lockert und entspannt die Muskulatur und stimuliert die Meridiane und harmonisiert den Chi-Fluss.

Gua Sha ist durchblutungsfördernd, stoffwechselanregend, immunsystemstärkend,  es kann die Eigenregulation  

und die Selbstheilungskräfte verstärken und schmerzlindernd wirken. Innere Organe werden  über die Akkupunkturpunkte, Meridiane, die Headschen Zonen, die Reflexzonen und den Reflexbogen angeregt. "Eigenbluttherapie"  aufgrund der Blutergüsse und stecknadelkopfgroßer Blutungen aus den Kapillaren der Haut. Bei Verspannungen zeigen sich meist Einblutungen in verschiedenen Stärken.

Bei regelmäßiger Anwendung (Präventiv), reguliert Gua Sha "krankmachende" Ungleichgewichte bevor sie entstehen.

Gua Sha fördert den Blutfluss und die Nährstoffversorgung des Gewebes. Die Lymphflüssigkeit und der Abtransport von "Schlackestoffen" werden angeregt, der Körper  "entgiftet". Gua Sha kann den Muskeltonus senken, wodurch Gewebeverhärtungen (verspannte Muskeln, Bindegewebsverklebungen usw.) aufgelöst werden können. Nach der chinesischen Medizin bewegt Gua Sha gestautes Blut und Feuchtigkeit und Qi .

Es tonisiert bei Leere von Qi und Blut und entlastet bei Fülle, es kühlt bei Hitze und wärmt bei Kälte. 

Nach wenigen Minuten zeigt sich eine Rötung des Areals, die für die Anwendung durchaus erwünscht ist. Diese kann in Hämatome und Petechien übergehen. Das dabei auftretende Schmerzempfinden lässt jedoch nach. In seltenen Fällen hält dies jedoch wenige Tage an.
Hämatome, blaue und rote Flecken sind durchaus als Anwendungsziel anzusehen und erwünscht. Es wird jedoch sehr intensiv auf diese Reaktionen hingewiesen.
Die Anwendung wird etwa 15 bis 20 Minuten fortgeführt. Dann wird nachgeruht. Häufig stellt sich eine sanfte Müdigkeit ein, was als positiv gewertet werden kann. Zudem wird häufig der Stoffwechsel aktiviert, was zu häufigerem Toilettengang führt. Der Stuhl wird reichlicher und im Geruch auffallender. Das gleiche beim Urin, hier wird die Farbe etwas dunkler und der Geruch, manchmal als scharf empfunden. Um diese "Entgiftungsleistung" des Organismus zu unterstützen, sollte reichlich Wasser oder Tee getrunken werden.
Ein weiterer Aspekt bei dieser Anwendung ist die psychische Aufhellung, die sich nach zwei bis drei Tagen einstellen kann. Diese psychische Aufhellung ist über die Entlastung des Stoffwechsel und das Ausschütten von Endorphinen zu erklären.
Eine deutliche Steigerung der Anwendung haben wir, wenn wir vor der eigentlichen Behandlung den 7. Halswirbel, Vertebra Prominens, sternenförmig von innen nach außen ausstreichen.
Eine weitere Steigerung  kann durch die Kombination mit Schröpfköpfen erreicht werden.

Als unangenehm wird manchmal der Geruch nach der Anwendung empfunden. Das Öl selbst, aber auch die anregende Tätigkeit auf den Stoffwechsel der Haut und des Gewebes, können zu einer Absonderung führen, die jedoch als äußerst erwünscht anzusehen ist.

  

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Die Technik ~ Werkzeuge und Öl ~ Vor dem Gua Sha ~ Während Gua Sha ~ Nach Gua Sha
 

Die Technik

 

Gua Sha Werkzeuge und Öl

Traditionell werden häufig Löffel oder Münzen aber auch Horn von Tieren oder Deckel von Schraubgläsern verwendet. 

Extra für Gua Sha hergestellte Schaber aus Horn oder Jade oder anderen Halbedelsteine können die verschiedenen negativen Befindlichkeiten positiv beeinflussen. Um die Haut glatt und geschmeidig zu machen, wird sie mit Öl oder einer Creme eingerieben. Auch die Wirkstoffe des Öls (Johanniskraut, Arnika, Wacholder, Pfefferminze usw.) können einen positiven Einfluss auf den Verlauf haben.

 

Es wird anfangs mit sanftem, gleichmäßigem Druck von oben nach unten und von innen nach außen gearbeitet. An den Extremitäten vom Körper fortarbeiten, also nach distal. In Arealen mit wenig Muskulatur, Gewebe, z.B. am Schulterblatt oder im Kopfbereich wird der Druck entsprechend angepasst und nicht auf die knöcherne Struktur durchgedrückt. Beim Schaben wird eine Strichfolge eingehalten. Ein Strich wird ca. 3 bis 10 mal wiederholt, solange bis die Haut eine zufriedenstellende Reaktion zeigt. Dann wird der nächste Strich geschabt. In der Regel werden die Striche symmetrisch rechts und links der Wirbelsäule durchgeführt. Auch auf der Wirbelsäule kann geschabt werden. Der Druck sollte gleichmäßig und konstant beibehalten werden. Gua Sha kann sehr sanft angewendet werden, wobei dies mehr Striche erfordert, als wenn mehr Druck anwendet wird. Das Sha kommt dennoch an die Oberfläche. Die Toleranzschwelle für Schmerzen ist sehr unterschiedlich. Mit normalem Druck durchgeführtes Gua Sha wird von den meisten Menschen angenehm, von einigen unangenehm wahrgenommen. Nur wenige Menschen empfinden Gua Sha als (leicht) schmerzhaft. In keinem Fall darf es in eine Quälerei ausarten. 

 

Vor dem Gua Sha 

Vor der Anwendung mit Gua Sha findet ein Gespräch über die Durchführung und Wirkung dieser Anwendung statt. Fragen und Unsicherheiten seitens der Person sollten geklärt werden. Die Gua Sha Anwendung findet in einer bequemen, ruhigen und entspannten Atmosphäre statt. In der Regel beginnt die Anwendung mit dem Einreiben eines Öls oder einer Creme und einer leichten Massage. Es wird auf Verhärtungen und Verklebungen im Gewebe geachtet und mit Gespür für Empfindlichkeit und Sensibilität der Person der Druck angepasst. 

 

Während des Gua Sha 

Der Austausch über Reaktionen und Empfindungen während der Anwendung ist wichtig, um gegebenenfalls den Druck und die Geschwindigkeit der Anwendung anzupassen. 

Reaktionen während der Anwendung geben wichtige Hinweise über die zugrunde liegende Störung. 

So zeigen beispielsweise schmerzhafte Bereiche im Behandlungsareal Blockaden an, Hitze- oder Kälteempfindungen zeigen die Qualität der eingedrungenen Einflüsse an. Die Anwendung kann bei unangenehmen Empfindungen jederzeit unterbrochen werden. 

 

Nach dem Gua Sha 

Nach der Anwendung wird die Haut noch einmal massiert bzw. ausgestrichen. Verbliebenes Öl wird dabei entfernt und der Rücken nochmals palpiert. Die Haut ist jetzt empfindlicher als vorher. 

Wind und Sonne sollten vermieden werden, das Areal sollte bis zum Verschwinden des Sha (2 bis 6 Tage) bedeckt gehalten werden. 

Übermäßige Anstrengungen sowie Alkoholkonsum, übermäßiges Essen aber auch Fasten sollten am Tag der Anwendung vermieden werden. Sämtliche Veränderungen des Befindens  wie auch Reaktionen im Anwendungsbereich sollten genau beobachtet und mitgeteilt werden. 

 

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Pilates - Wellnessmassagen - EM - Körperpflege im Frechnhaus mit Wohlfühlambiente * Andrea Warlich  | PAMWarlich@web.de / 08856-91 08 12